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Pflegekinder – next generation

Das Projekt «Pflegekinder – next generation» zielt darauf ab, die Bedingungen, unter denen Pflegekinder in der Schweiz aufwachsen, langfristig zu verbessern. Es setzt auf Forschung und Dialog, um Chancen und neue Impulse für die Praxis zu finden.

Drei national zusammengesetzte Forschungsteams untersuchen seither je einen Themenschwerpunkt: Beim Forschungsthema «Partizipation von Pflegekindern» steht die Perspektive der Pflegekinder im Zentrum. Beim Thema «Gute Begleitung von Pflegeverhältnissen» wird in mehreren Kantonen das Erleben der Begleitung aus verschiedenen Perspektiven analysiert. Der Wirkung des Föderalismus wird schliesslich im Projekt «Vergleich von kantonalen Strukturen» nachgegangen.

Im Jahr 2021 finden im Rahmen des Projekts zwei Dialogveranstaltungen statt:

Die zweisprachige Dialoggruppe für Praxisfachleute der Pflegekinderhilfe richtet sich an Dienstleistungserbringende in Familienpflege (DAFs) sowie staatliche Vertretende, welche Dienstleistungen in der Familienpflege erbringen oder delegieren.

Anlässlich der nationalen Fachtagung vom Mittwoch, 1. Dezember 2021 stellen die Forschungsteams der drei Studien ihre Zwischenergebnisse erstmals vor.

Das Projekt wird von der Palatin-Stiftung geleitet und gemeinsam mit den massgebenden Fachorganisationen PACH (Pflege- und Adoptivkinder Schweiz) und INTEGRAS (Fachverband für Sozial- und Sonderpädagogik), der SODK (Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren), dem BSV (Bundesamt für Sozialversicherungen), der KOKES (Konferenz für Kindes und Erwachsenenschutz) sowie weiteren Projektpartnern durchgeführt. Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Siegen, unterstützt das Projekt als wissenschaftlicher Berater.

Das Projekt ist im Jahr 2019 gestartet und dauert bis 2026 mit Option auf Verlängerung bis 2028.

Erfahren Sie mehr darüber unter www.pflegekinder-nextgeneration.ch